Peter Meiwald ist in der Krummhörn

9 Uhr, Treffpunkt: Manningastraße 5, 26736 Krummhörn (gegenüber von der Sparkasse)
Peter stellt GRÜNE Kandidat*innen vor

11 Uhr, Treffpunkt: Auf dem Sandstrand Upleward
Gruselige Aussichten für das Wattenmeer
Peter informiert über das Kohlekraftwerk
Eemshaven, die Deicherhöhung infolge des Klimawandels
und die Verklappung von Schlick durch die Emsvertiefung.

13 Uhr, Treffpunkt: Restaurant Witthuus, Kattrepel 5-9, Krummhörn-Greetsiel
Peter diskutiert mit Greetsieler Fischern

Einladung zur Diskussion “Möglichkeiten und Grenzen der Windenergie”

Die GRÜNE Fraktion des Krummhörner Gemeinderates lädt am 17. September um 20.00 Uhr in  den Kultur – Gulfhof – Freepsum zu einem öffentlichen Diskussionsabend mit dem Thema “Möglichkeiten und Grenzen der Windenergie” ein. Das Einführungsreferat hält Peter Meiwald, MdB und Sprecher für Umweltpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Peter Meiwald ist seit 2013 im Bundestag und stammt aus Westerstede.

Der weitere Ausbau der Windenergie wird besonders an der Küste sehr kontrovers diskutiert. Einerseits gilt die gerade die Windenergienutzung an Land als ein wichtiger Beitrag zur Energiewende und auch für die öffentlichen Finanzen ist sie ein bedeutender Posten. Andererseits werden die immer größer werdenden Anlagen als Störung des Landschaftsbild empfunden und führen möglicherweise sogar zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit der Frage, ob alle technischen Möglichkeiten realisiert werden sollen, wie man die Bürgerinnen und Bürger vor Ort einbinden und beteiligen kann und wie der politisch verhandelbare Weg zu einem weiteren Ausbau der Windenergie aussehen kann.

Wir erwarten eine spannende und interessante Diskussion.

Thomas Endelmann und Johann Smid

Für Rückfragen steht Ihnen Johann Smid, Fraktionsvorsitzender, unter der Telefonnummer  04923 – 91 10 40 zur Verfügung

Ort der Veranstalung: Kultur – Gulfhof – Freepsum
17. September
Uhrzeit: 20.00 Uhr

Diskussionspapier: Weiterer Ausbau der Windenergie in der Gemeinde Krummhörn

Die Gemeinde Krummhörn war in der Vergangenheit führend was den Ausbau der Windenergie angeht. Hier wurden die neuen Windkraftanlagen von ENERCON ausprobiert und getestet. Angefangen hat es mit der ersten E 32 im Oktober 1988, es folgte der erste Windpark mit zehn E 32 Anlagen am Pilsumer Deich in 1989, der erste Windpark mit achtzehn E 40 Anlagen 1993 / 94 in Groothusen und 94 / 95 Petjenburg mit fünfzehn E 40 Anlagen. Das Repowering dieser Windparks wurde in 2005 bzw. 2009 mit E 70 Windkraftanlagen durchgeführt mit einer vom Rat beschlossenen und im Flächennutzungsplan festgeschriebenen maximalen Höhe von 100m. ENERCON ist ein wichtiger Arbeitgeber auch in unserer Gemeinde; vom Windkraftanlagen Überwachungszentrum Groteland werden über 300 Mitarbeiter eingesetzt.
Jetzt liegt seit dem 14.Mai 2014 die Potenzialstudie von Thalen Consult vor.

Sie hat die möglichen Potenzialflächen für weitere Windenergie mit 700m Abstand zu Dörfern bzw. 1.000m Abstand zu Wohnsiedlungen ausgewiesen und  zwar weitere 163ha, die sich in fünf Flächen aufteilen:

  • Elisenfeld/ Uttumer Wolder  88ha
  • Dammhauser Weg 19ha
  • Kuusder Weg 13ha
  • Swienlandsweg 16ha
  • Uplewarder Grenzweg 27ha

Dabei ist es fraglich ob die vier letztgenannten Flächen überhaupt für Windparks infrage kommen, der Deutsche Wetterdienst mit seinen Radaranlagen an der Knock beansprucht seit 2011 einen 15km Radius, in dem keine großen / hohen Windkraftanlagen gebaut werden dürfen.
Zum anderen sind die Bürger und Ratsmitglieder irritiert über die Pläne zum Ausbau der Windenergie in der Nachbargemeinde Hinte, dort sollen 15 Windkraftanlagen des Typs E 82/92 mit einer Nabenhöhe von 137m entsprechend einer Gesamthöhe von ca. 180m errichtet werden, teilweise nur 500m von Wohnhäusern entfernt (Canhusen).

Einen Flächennutzungsplan für Windenergie gibt es dort nicht, stattdessen sollen die Anlagen als Einzelanlagen genehmigt werden. Zwei private Investoren sollen eine Beteiligung von 51% erhalten, die Gemeinde Hinte 24,5% und der Landkreis Aurich ebenfalls 24,5%.

Sehr fragwürdig ist, dass der Landkreis Aurich gleichzeitig die zuständige Genehmigungsbehörde ist. Gegen diese Pläne gibt es verständlicherweise großen Widerstand in der Bevölkerung, die sich teilweise in Bürgerinitiativen zusammengeschlossen hat.
Ein mahnendes Beispiel ist ebenfalls die Realisierung des Windparks Arle, wo sich große Teile der Bevölkerung „überfahren“ und jetzt stark benachteiligt fühlen.

Generell unterstützen wir GRÜNE den Ausbau der Erneuerbaren Energien und in unserer Gemeinde auch den weiteren Ausbau der Windenergie.

Im Hinblick auf den Klimaschutz und den Klimawandel sollten fossile Energieträger stark zurückgefahren werden und der Bau von neuen Kohle- bzw. Braunkohlekraftwerken erst gar nicht genehmigt werden, siehe RWE Eemshaven als Negativ-Beispiel.

Vor diesem Hintergrund begrüßen wir GRÜNE die vorsichtige Ausweisung von weiteren Potenzialflächen in der Krummhörn, die eben die Belange der Anwohner stark berücksichtigt. Wir möchten auch wie in der Vergangenheit an einer Höhenbegrenzung von 100m festhalten, d.h. wir stimmen nur einen weiterem Ausbau unter dieser Prämisse zu, im Klartext nur Windkraftanlagen mit einer maximalen Höhe von 100m sollen erlaubt sein. Alles andere würden nach unserer Einschätzung die Einwohner und meisten Ratsmitglieder auch nicht mitmachen.

Das Gemeinwohl der Krummhörner Bürger muss im Vordergrund stehen, dazu zählt auch die Vereinbarkeit der neuen Windparks mit dem Tourismus und unserer Landschaft.

Die Beteiligung der Bürger an den Windparks war in der Vergangenheit nicht ausreichend. Wir schlagen deshalb folgendes Modell vor: 51% für die Betreiber,24,5% für die Gemeinde und
24,5% für private Bürger, die sich mit Beträgen von 5.000 €, 10.000€ und maximal 20.000€ pro Person beteiligen können. Auch dies wird die Akzeptanz von neuen Windparks erhöhen.
Wir schlagen vor, den bestehende Flächennutzungsplan mit den jetzt von Thalen Consult ausgewiesenen Sonderbauflächen für Windkraft zu erweitern und die 100 m Höhen-Beschränkung beizubehalten, so könnten auch die ausgewiesenen Flächen, die im Radius von 5 – 15km von der Wetterstation Knock entfernt sind, genutzt werden.

Autor: Johann Smid, Fraktionsvorsitzender

Die Webseite der Grünen Krummhörn werden erneut aufgebaut

Liebe Interessierte an der Politik der Grünen/Bündnis90 in der Krummhörn,

es war einmal und ist nicht mehr. Unsere bisherige Grüne Seite verschwand durch einen Fehler leider unerwartet und plötzlich aus dem Netz.

Nun sind wir gezwungen die Inhalte neu zu erstellen, weil es keine Datensicherung gab.

Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Datensätze wieder zusammen zu stellen.

Wir werden Sie schon in dieser Woche aktiv über neue Termine informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Kah

Keine Kohlekraftwerke in Eemshaven

Kohlekraftwerke sind Klimakiller, schaden unserer Gesundheit und zerstören die Grundlagen für den Tourismus in unserer Region. Wir werden uns sehr stark dafür einsetzen, dass das im Bau befindliche RWE Kohlekraftwerke nicht in Betrieb genommen wird. RWE baut auf eigenes Risiko, da noch nicht alle Genehmigungen insbesondere in Bezug auf CO² Ausstoß und Luftschadstoffe, sowie Kühlwassereinleitung erteilt worden sind. Die Staatsanwältin vom Europäischen Gerichtshof in Luxemburg hatte schon Mitte Dezember 2010 erklärt, dass die Umweltgenehmigungen seitens der Niederländischen Regierung für drei Kohlekraftwerke, darunter RWE Eemshaven, zu Unrecht erteilt worden sind.

Niederländische Umweltorganisationen, die Stadt Borkum und Mitglieder der Bürgerinitiative Saubere Luft Ostfriesland haben Anfang April 2011 erreicht, dass das NUON Großkraftwerk in Eemshaven erst einmal bis 2020 nur als Gaskraftwerk Strom produziert; hoffentlich über die gesamte Laufzeit der Anlage!

Am 26.5. 2011 hat der Europäische Gerichtshof aber entschieden, dass die Niederlande generell die Europäischen Klimaschutzziele, 20% Verringerung von CO² und Luftschadstoffen bis 2020 einhalten müssen. Dies kann man aber nicht an drei neue im Bau oder in der Planung befindliche Kohlekraftwerke festmachen. Das heißt RWE, E.ON und Electrabel können ihre Kohlekraftwerke bauen und in Betrieb nehmen, wenn gleichzeitig andere ältere Kohlekraftwerke in den Niederlanden abgeschaltet werden und die Klimaschutzziele eingehalten werden. RWE Eemshaven kann also vorerst weitergebaut werden.

Jetzt besteht aber auch die Gefahr, dass die Klagen gegen die Vertiefung der Außenems von 20km vor Borkum bis nach Eemshaven mit einer durchschnittlichen Breite von 350m auf 16m Tiefe beim Raad van State auch abgeschmettert werden. Besonders die Greetsieler und Ditzumer Fischer und die Insel Borkum werden unter diesen Ausbaggerungen leiden!

Wir müssen jetzt weitermachen und verstärkt gegen den Bau vom RWE Kohlekraftwerk und gegen die Außenemsvertiefung protestieren zusammen mit den Borkumern, Greetsieler Fischern und allen Einwohnern in der Krummhörn und Emden! Auch eine CO² Einlagerung (CCS Technologie: Verpressen von CO² und Einlagerung) in Nordwest-Deutschland oder sogar im Wattenmeer wird bei uns auf stärksten Widerstand stoßen!

Grüne Krummhörn gründen Ortsverband

Am vergangenen Donnerstag gründeten die Grünen in der Krummhörn ihren eigenen Orts-verband. Der Gründungsort – die „Alte Brauerei“ in Pilsum wurde mit Bedacht ausgewählt: mit den Krummhörner Gesprächen mit Grünen-MdB Thilo Hoppe startete hier nach einer langen Pause im Jahr 2009 das grüne Engagement in der Krummhörn.

Joachim Kah , Vorsitzender und Johann Smid , stellvertretender Vorsitzender wurden einstim-mig gewählt. Kassiererin wurde ebenfalls einstimmig, Dagmar Mönnich. Geleitet hatte die Versammlung Fabian Robben, Vorsitzender des Kreisverbandes. Zu den Schwerpunkt-themen gehört die Verhinderung der Inbetriebnahme des RWE Kohlekraftwerkes in Eemshaven, sowie mehr Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Entscheidungen. Nachdem gemeinsam mit vielen anderen Bürgern der Bau von „Greetland“ gestoppt werden konnte, wird es in der nächsten Zeit darum gehen, die Entwicklung eines neuen Tourismuskonzeptes voranzubringen, das die Interessen von Menschen und Natur gleichermaßen berücksichtigt.

Die Krummhörner Grünen treffen sich ab sofort einmal im Monat jeweils in einem anderen Krummhörner Dorf. Die Veranstaltungen sind öffentlich und werden in der Presse bekannt-gegeben. „Wer sich über die Arbeit der Grünen informieren möchte und Freude daran hat, die Zukunft unserer Gemeinde mit zu gestalten, ist herzlich eingeladen“,so der Vorsitzende Joachim Kah. Seit der letzten Kommunalwahl sind die Grünen mit zwei Sitzen im Gemeindeparlament vertreten.

Weitere Informationen zur Arbeit des neuen Ortsverbandes und zur Arbeit der Gemeinde-ratsfraktion finden sich unter www.gruene-krummhoern.de